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Bei betrieblichen Vorkommnissen, welcher Art auch immer, durch die Sie sich gestört fühlen, wenden Sie sich in Hinkunft bitte an die

TIAG – Herrn Mag. Joachim Hohenwarter –
Tel.: 04262 / 505-310

Bericht
über die Betriebsdeponie St. Kosmas
der Treibacher Industrie AG

Die Deponie St. Kosmas ist eine betriebseigene Reststoffdeponie. Es werden hier ausschließlich betriebseigene Reststoffe abgelagert. Das sind ungefährliche Abfälle, die in ihrer Beschaffenheit, spezielle, gesetzlich vorgeschriebene Anforderungen erfüllen müssen. Die Einhaltung dieser Kriterien wird jährlich durch ein externes, akkreditiertes Institut überprüft.

Mit dem Bescheid, Zahl: 07-A-UVP-1177/9-2012 vom 25. Mai 2012, wurde uns die abfallrechtliche Genehmigung zur Errichtung und dem Betrieb der Erweiterung I und II der Reststoffdeponie St. Kosmas erteilt. Mit demselben Bescheid wurde Herr DI Dr. Jörg Dalmatiner als abfallrechtliche Bauaufsicht bestellt. Das Bauaufsichtsorgan hat die fach- und vorschriftsgemäße Ausführung der Bauarbeiten, einschließlich der Einhaltung der entsprechenden Auflagen, Bedingungen oder Befristungen des Genehmigungsbescheides zu überwachen. Es ist berechtigt, jederzeit Untersuchungen, Vermessungen und Prüfungen an der Baustelle vorzunehmen, Einsicht in Behelfe oder sonstige Unterlagen zu nehmen und erforderlichenfalls Baustoffe, Bauteile und bautechnische Maßnahmen zu beanstanden.

Herr DI Ingo Mohl wurde mit Wirkung des oben genannten Bescheides als ökologische Bauaufsicht bestellt. Die ökologische Bauaufsicht erstreckt sich auf die fach-, vorschriften- und bescheidgemäße Ausführung des Vorhabens und die Einhaltung der einschlägigen Bedingungen des Bescheides. Die Organe der ökologischen Bauausicht sind jederfzeit berechtigt, Untersuchungen, Vermessungen und Prüfungen im betroffenen Bereich vorzunehmen, Einsicht und Behelfe, Unterlagen udgl. zu verlangen und erforderlichenfalls Baustoffe, Bauteile und bautechnische Maßnahmen zu kontrollieren und zu beanstanden.

Die Bestellung von DI Dr.techn. Erhard Veiter zum Deponieaufsichtsorgan bleibt aufrecht. Das Deponieaufsichtsorgan hat mindestens zweimal jährlich die Anlage auf ihre sach-, projekts-, bescheidauflagen- und vorschtriftsgemäße Errichtung und Betrieb unangesagt zu kontrollieren und auch die fortlaufenden Aufzeichnungen zu überprüfen. Die Ergebnisse aus dieser Kontrolltätigkeit werden dokumentiert und der Behörde jährlich in Form eines Überprüfungsberichtes übermittelt.

Zusätzlich wird die Deponie regelmäßig durch die Behörde auf den projekts-, auflagen- und vorschriftsgemäßen Betrieb geprüft.

Seit dem Bestehen des Deponiestandortes St. Kosmas werden regelmäßig Grundwasserproben, Schriefelbachproben und Reinwasserproben analysiert. Die Ergebnisse werden halbjährlich zusammen mit den durchgeführten Staubkonzentrationsmessungen and den Messpunkten „Wohnhaus Messner” und „Wohnhaus Süssenbacher” an Ihre Gemeinde übermittelt. Die detaillierten Aufzeichnungen darüber liegen bei Ihrer Gemeinde auf.

Das Messprogramm umfasst die Messstellen:

1. WASSER

  • Grundwasserproben:
    • Brunnen 1
    • Brunnen 2
    • Brunnen 3
    • Pegelrohr 1
    • Pegelrohr 2
    • Pegelrohr 3
  • Reinwasserbecken
  • Schriefelbach

2. LUFT

  • Wohnhaus Messner
  • Wohnhaus Süssenbacher

Nach der Auswertung der Analysenergebnisse der letzten 10 Jahre kann folgendes festgestellt werden:

Die Schwankungen der einzelnen Wert können auf natürliche Wetterverhältnisse zurückgeführt werden. Wenn man jedoch die Durchschnittswerte betrachtet, so können die Werte als gleichbleibend betrachtet werden.

Zu keiner Zeit wurden Grenzwerte überschritten bzw. bedenkliche Konzentrationen erreicht.

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